Das letzte Wochenende in Coromandel war absolut schön und wie immer leider zu kurz ;) . Das Wetter war grandios mit strahlend blauem Himmel und Sonnenschein. Schon allein nach 10 Minuten
mit Sonnencreme in der Sonne liegen, konnte man einen leichten Unterschied auf der Haut erkennen.
Nun aber mal von Anfang an. Am Samstag morgen um 7.15 Uhr ging es bei mir Zuhause los. Als erstes habe ich mich ganz allein in meinem Auto auf den Weg zu Marina gemacht und dieser führte sogar über den Southern Motorway. Aber auch das habe ich überlebt und mehr mit Glück die richtigen Spuren zum abbiegen erwischt.
Danach ging es dann weiter nach Coromandel. Wir sind immer schön an der Küste entlang gefahren, schließlich wollten wir ja auch was sehen. Der erste kurze Stop war in Maraetai mit einem sehr schönen Strand und gar nicht mal allzuweit weg, nur leider sind mir persönlich dort zuviele Menschen, auch wenn man auf diesen Bilder gerade keine sehen kann ;)


Von dort aus sind wir direkt weiter nach Coromandel gedüst ohne weiter anzuhalten. Am unteren Ende liegt die Stadt Thames und ich musste doch tatsächlich so weit fahren, um mir destilliertes Wasser zu besorgen. An der Tankstelle verkaufen die das nämlich nicht, da die Leute hier ihre Autobatterie meist mit normalem Leitungswasser auffüllen. Dieser Ort ist recht klein und nicht gerade aufregend gewesen, also ging es gleich weiter über die Berge hinweg zur Ostküste und die ist verdammt schön. Schon allein bei der Überquerung der Berge bieten einem wahnsinnig tolle Aussichten, manchmal richtig Urwald ähnlich. Leider kann ich euch davon keine Bilder zeigen, da ich ja fahren musste *g*. Vorbei an den wunderschönen Küsten haben wir dann am Hot Water Beach Halt gemacht und uns erstmal schön in die Sonne gepackt. Und baden waren wir auch. Das Meer war zwar recht aufgewühlt und richtig schwimmen ging bei dem Wellengang irgendwie auch nicht, aber es war trotzdem sehr schön und verdammt erfrischend ;). Ein Bild von mir zitternd im Bikini gibt es da auch, als Beweisfoto sozusagen, aber das kann ich ja nicht einfach so ins Netz stellen *fg*. Das könnt ihr dann also erst sehen, wenn ich wieder Zuhause in Deutschland bin.


Das besondere an diesem Beach ist, dass es dort wirklich Hot Water gibt. An einigen Stellen, kann man sich bei Ebbe einfach ein Loch im Sand buddeln und dann kommt von unten heißes Wasser hoch. Es war kaum zu glauben wieviele Leute da waren und alle hatten ihre kleinen Schaufeln dabei. Selbst wenn man seine vergessen hat, konnte man natürlich im Shop gleich noch eine kaufen. Das sind echte Menschenmassen auf so einem kleinen Fleck Erde. Das Wasser hat richtig gedampft und schon wenn man sich einfach mit den Füßen etwas eingebuddelt hat, musste man echt aufpassen sich diese nicht zu verbrennen.


Anschließend ging es weiter die Küste entlang nach oben. Das nächste Ziel war Cathedral Cove. Ein sehr schöner Strand, den man nach einem 40 minütigen kleinen Spaziergang erreichen kann. Vor allem die Felsformationen sind dort sehr beeindruckend.



Aber natürlich mussten wir auch hier wieder weiter, da es so langsam Zeit wurde sich ein Nachtquartier zu suchen. Als wir in Kuatounu angekommen waren, war es leider schon dunkel und ich habe auch noch die falsche Abzweigung genommen. Dieser Weg hat uns dann ganz fürchterliche enge und unbefestigte Straßen hoch in die Berge entlang geführt und das im Dunkeln. Dort haben nur ganz knapp 2 Autos Platz und die Straßen winden sich wie Serpentinen hoch. Hasen laufen einem dort übrigens auch über den Weg, ganz kleine süße Dinger :).


Unser Nachtlager haben wir dann in der Opito Bay aufgeschlagen. Es war schon komisch und zu dieser Jahreszeit leider auch verdammt kalt dort direkt vor dem Strand im Auto zu schlafen. Man konnte sogar das Meer hören. Am nächsten Morgen haben wir uns um 5.30 Uhr erstmal umgeschaut und der Strand ist traumhaft, nur der Weg dahin ist gelinde gesagt besch..... Außerdem sah mein Auto auch dementsprechend aus.


Leider könnt ihr das zweite Bildchen jetzt schon sehen und wisst natürlich was es darstellt, aber das erste alleine betrachtet, sieht doch fast wie ein brennender Baum aus, oder? Der Sonnenaufgang war zwar recht unspektakulär, aber trotzdem schön.


Am Sonntag sind wir dann noch kräftig in der Gegend rumgefahren und waren eigentlich mehr auf der Suche nach einem schönen Strand. Diese haben wir nur leider an der Westküste begonnen und da sind die Strände nicht gerade schön. Alles sehr steinig. Also sind wir wieder in die Ostrichtung gefahren und haben uns nochmal schön relaxt an den Strand gelegt und sind auch nochmal baden gegangen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg gemacht haben. Wir sind an der Westküste zurück gefahren und dort führt die Straße wie fast immer direkt an der Küste entlang. Diese ist wieder verdammt kurvig und eng und neben dir ragt eine Felswand steil hinauf. Natürlich bin ich den Kiwis nicht schnell genug gefahren und die haben mich dort überholt wie die Idioten an total uneinsichtigen Kurven.
Nach etwas mehr als 700 km insgesamt sind wir auch wieder heil Zuhause angekommen und nachdem ich mich auf dem Weg von Marina zur Autobahn auch nochmal kräftig verfahren hatte, schließlich war es ja schon dunkel, bin ich dann auch nur noch müde ins Bett gefallen.